Tanzen und Gesundheit

Warum Tanzen so gesund ist

Rumba, Tango & Co.

Tanzen hält uns jung – wo sonst sind Konzentration, Koordination, Bewegung und Spaß so miteinander verquickt? Wissenschaftler fanden heraus, dass Tanzen wie Medizin wirkt und Krankheiten vorbeugen kann. Tanzen ist eine Möglichkeit für Jung und Alt, Stress effektiv abzubauen und das eigene Selbstwertgefühl zu steigern.

Tanzen geht immer und überall

Jeder darf beim Tanzen nach seiner Fasson und nach seinen Möglichkeiten glücklich werden. Wem der Tango zu zackig ist, für den gibt es ja den Langsamen Walzer oder die Rumba, wer’s peppiger will, ist beim Samba oder Qickstep besser aufgehoben. Nur Mut!

Tanzen fördert die Konzentration

„Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“, soll der britische Komiker und Regisseur Charlie Chaplin einmal gesagt haben. Sein Spruch ließe sich aufs Tanzen ummünzen. Jeden Tag ein kleines Tänzchen einlegen, baut Krankheiten vor – oder anders ausgedrückt: Tanzen ist gut für die Gesundheit. Am schönsten ist es natürlich, zusammen mit dem Partner übers Parkett zu schweben. Tanzen ist gut für die Konzentration und Kondition – und macht dazu noch Spaß. Ob die eine oder andere Figur funktioniert, spielt eine untergeordnete Rolle. Der Spaß ist die Hauptsache.

Tanzen hilft beim Muskelaufbau

Was genau ist am Tanzen so gesund? Vor allem ist Tanzen gut für den Muskelaufbau – und das gilt sowohl für die Bein- und die Rückenmuskulatur. Darüber hinaus trainiert Tanzen auch das Bindegewebe. Dass Tanzen gut für das Herz ist und Knochenschwund vorbeugt, ist eine Binsenweisheit. Wer ein Lied einmal bis zum letzten Takt durchgetanzt hat, weiß, dass Tanzen Sport ist, auch wenn es so locker und leicht aussieht. Aber keine Angst, jeder kann sich das nach eigenem Vermögen und Fähigkeiten selbst einteilen. Tanzen trainiert Körper und Geist, anders als andere Sportarten. Wer mit einem Partner tanzt, muss die Bewegungen mit ihm oder ihr harmonisieren, er muss sich die Schrittfolge merken, den Raum einschätzen, um nicht mit anderen Paaren zu kollidieren. 

Tanzen senkt Parkinson- und Demenz-Risiko

Gesundheit und Tanzen sind für die beiden Neuro-Wissenschaftler und Hobby-Tänzer „zwei Seiten derselben Medaille“. Tanzen lindere sogar nachweislich die Symptome von Parkinson und Depression, schule den Gleichgewichtssinn und die Koordination, helfe gegen Demenz besser als jedes Gehirnjogging.